„Wie fühlt sich eigentlich eine Schwangerschaft an?“

Heute möchte ich mal den Versuch wagen die Frage einer Freundin zu beantworten: „Wie fühlt sich eigentlich eine Schwangerschaft an?“. Diese Frage zu beantworten ist eigentlich gar nicht möglich. Das einzige was ich machen kann, ist von meinen Erfahrungen zu berichten und ich bin mir sicher, dass niemand genau diese teilen kann, jede Schwangerschaft verläuft anders.

Ich habe sehr lange gebraucht um zu realisieren, dass ich überhaupt schwanger bin oder vielmehr, dass das Ergebnis der Schwangerschaft ein Kind ist und ich Mutter werde. Klar, meine Mami ist Mutter, einige Freundinnen sind Mütter, viele Menschen sind Mütter, aber was es heißt eine Mama zu sein, die Verantwortung für ein Kind zu haben, das komplette Leben auf den Kopf zu stellen und plötzlich so viel Liebe für jemanden in sich zu tragen, davon hatte ich keine Ahnung.

Ich war nun also schwanger. Ich habe mir zwischenzeitlich gewünscht viel mehr Zeit zu haben, um das alles zu verarbeiten was hier eigentlich passiert, gleichzeitig hätte ich mir aber auch gewünscht, dass die Schwangerschaft nur 2 Monate dauert, weil ich so ungeduldig bin und wissen wollte was nun auf mich zukommt.

Rückblickend war mein erstes Anzeichen der Schwangerschaft ein Chicken-Wings Fressanfall morgens um 10, in dem Moment habe ich es darauf geschoben, dass ich vielleicht am Abend zuvor nicht genug gegessen habe. Das mit dem Fressen (in meinem Fall kann man die Nahrungsaufnahme nicht treffender beschreiben), hat sich bis zum Ende durchgezogen. Ich möchte ungern die Zahl veröffentlichen, die am Ende auf der Waage stand, aber es war fast das Doppelte von dem, was eine Schwangere für gewöhnlich zunimmt. Macht aber nix, keine Sorge! Das bekommt man schneller wieder weg als würde man es sich außerhalb der Schwangerschaft anfressen (ist zumindest mein Gefühl). Zudem war ich sehr…nennen wir es mal temperamentvoll. Der Papa hatte es nicht leicht. Hauptsächlich wenn sich der Hunger ankündigte wurde es gefährlich für ihn. Und der Hunger kam von JETZT auf GLEICH.

Ich habe viel geweint…sehr viel. Weil ich traurig war, weil ich glücklich war, weil ich ein Kind gesehen habe, weil ich einen Hasen haben wollte,…. und ich muss sagen, das mit dem Weinen ist geblieben. Ich bin super emotional geworden, aber ich bekomme das irgendwie nicht in den Griff. Gibt schlimmeres.

Die typischen Wehwechen einer Schwangerschaft hatte ich natürlich auch, aber da möchte ich hier gar nicht weiter drauf eingehen. Ich denke, dass eine Schwangerschaft etwas sehr persönliches ist und jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln muss und darf. Alles aufzuschreiben wäre zu viel und das möchte ich auch nicht. Ich kann aber sagen, dass ich meine komplette Schwangerschaft ganz einfach mit einem riesig großen Karussell der Gefühle beschreiben kann, ich glaube so ein Auf und Ab und Hin und Her werde ich in keiner anderen Situation mehr erleben. UND: Es hat sich gelohnt!!! Mein Wort zum Donnerstag: Bekommt Kinder 😉

Liebe Grüße,

Marie

2 Gedanken zu “„Wie fühlt sich eigentlich eine Schwangerschaft an?“

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